Autorin · Journalistin · Dozentin · Dresden
Reportagen, Essays und Texte aus über zwanzig Jahren Journalismus.
Der Kammerton ist für Musiker, Sänger und Orchester eine zentrale Größe. Standardmäßig schwingt er bei 440 Hertz. Doch das war nicht immer so.
In Cunewalde in der Lausitz steht eine der größten Dorfkirchen Deutschlands. Wie das alles kam und was der Pfarrer nun vorhat.
Sidonia von Borcke war schön, stolz, nervig und starb auf dem Scheiterhaufen. Ihre Nachfahrin begibt sich auf die Suche: Was es hieß und heißt, eine wütende Frau zu sein.
Der Italo-Pop-Song «Sarà perché ti amo» ist nicht totzukriegen. Wer ihn hört, beginnt unweigerlich zu singen. Warum ist das so?
Zimmerpflanzen tun weit mehr für uns als wir für sie. Zeit, ihre Liebe zu erwidern – nicht nur mit der Giesskanne.
Mit Mitte 60 erfand sich Louisa Erismann neu – als Privatdetektivin in Zürich. Juliane Schiemenz begleitete sie durch eine Woche voller Observation, Tarnung und kleiner Geheimnisse.
Schotter versteinert Gärten, versiegelt Gräber und bringt gar Bäume zum Ersticken. Über eine bizarre Liebe zur steingrauen Leere.
Grossstadt bedeutet vor allem eins: Lärm. Als unsere Autorin es nicht mehr aushält, dass niemand in Berlin die Klappe hält, findet sie ihre letzte Ruhe – auf dem Friedhof.
Krisen als Trainingslager, Scheitern als Chance, der Schmerz ist ein Lehrmeister: Juliane Schiemenz zweifelt an diesen Sinnversprechen. Und nimmt sie auseinander.
Shortlist Henry-Nannen-Preis 2020 für die beste Reportage. Erschienen im Magazin Reportagen.
[Excerpt folgt] – Ein Text über Suizid.
Man muss zäh sein wie der einsame Kirschbaum auf der Warschauer Straße. Jede seiner Blüten: ein in den Himmel gereckter Mittelfinger. Eine Liebeserklärung.
Wie geheimnisvoll ist das echte Twin Peaks? Juliane Schiemenz ist hingefahren, um der Magie der Kult-Serie von David Lynch näherzukommen.
In den USA kommt statistisch auf fast jeden Einwohner eine Schusswaffe. Könnten intelligente, personalisierte Waffen – sogenannte Smartguns – das Land sicherer machen?
Draussen zieht das Land vorbei, drinnen im Auto ein ganzes Leben – mit Vatti unterwegs ins Pflegeheim.